Bluemarlin-Logo-m Angkor Wat - Kambodscha Banteay Srei - Kambodscha Tempel bei Siam Reap
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Klima: Bestimmend für das Klima in Kambodscha ist der Monsun. Während des Südwestmonsuns zwischen Mai und Oktober herrscht die Regenzeit mit großen Mengen an Niederschlag. Während der Trockenzeit im Zeitraum November bis April ist kaum mit Regen zu rechnen. Die Temperaturen unterliegen ganzjährig nur relativ geringen Schwankungen. Es kann von einer Durchschnittstemperatur um die 30° C ausgegangen werden. Zu beachten ist jedoch, dass die Luftfeuchtigkeit großen Änderungen unterliegt. Während der Trockenzeit kann sie schon mal unter 50% am Tage fallen, während der Regenzeit ist dagegen eine Luftfeuchtigkeit von 90% durchaus im Bereich des Möglichen.

Bekleidung: Leichte, luftige Baumwollkleidung oder Outdoor-Bekleidung aus modernen Fasern sind zu empfehlen. Nicht vergessen werden sollte eine vor Sonne schützende Kopfbedeckung. Für ausgedehnte Exkursionen und für die Besuche der Tempelanlagen von Angkor empfiehlt sich festeres Schuhwerk.


Essen & Trinken: Die Khmer Küche ist teilweise stark gewürzt und wird dominiert von Reis und Fisch. Natürlich hält die lokale Küche auch Gerichte aus Schweine-, Rind- oder Hühnerfleisch parat. Gemüse und frisches Obst runden den täglichen Speiseplan ab. Die angebotenen Speisen sind überwiegend sehr schmackhaft und gut zubereitet. Eine typische kambodschanische Essensbeilage sollte nicht unerwähnt bleiben, wird sie doch zu fast allen einheimischen Gerichten gereicht. Es ist prahok, eine Fischpaste. Unsere Empfehlung dazu lautet, sich dieser Fischpaste langsam anzunähern, ist sie doch nicht auf den europäischen Geschmack und Geruchssinn ausgerichtet. Auf „exotische“ Beilagen wie Kakerlaken, Käfer, Ameisen oder ähnliches Getier soll an dieser Stelle nicht gesondert eingegangen werden, da sie in Kambodscha nicht zum täglichen Speiseplan gehören. Doch es gibt sie und wer möchte wird auch einen entsprechenden frittierten Snack auftreiben können.

Brücke

Neben den obligatorischen Besuchen in Restaurants sollte man es nicht versäumen einmal einen Straßenstand oder Essenstand auf einem der exotischen Märkte aufzusuchen.
Zu Getränken lässt sich sagen, alle Arten von Erfrischungsgetränken sind im Angebot. In Gläser mit Getränken kommen immer Eiswürfel, auch ins Bier! Stichwort Bier. Es gibt eine große Anzahl Biersorten. Wer ein bisschen Glück hat findet noch irgendwo ein Lokal in welchem sich noch „Beergirls“ um die Gäste kümmern und versuchen die von ihnen vertretenen Biersorten an die Frau bzw. den Mann zu bringen.
Tee (dünn) wird in einfachen Restaurants kostenlos gereicht. Nur Tee den man bestellt muss bezahlt werden. Kaffee ist im Regelfall recht stark und man kann ihn schwarz, mit Milch oder als Eiskaffee bestellen. Doch Achtung, wenn süße Kondensmilch ins Spiel kommt ist damit zu rechnen, dass damit sehr großzügig umgegangen wird.
Trinkwasser aus fest verschlossenen Flaschen kann ohne Bedenken konsumiert werden.
 

Detail Preah Khan Tempel

Verhalten: Auch in Kambodscha gilt, in der Ruhe liegt die Kraft. Mit lautstarken Unmutsbekundungen erreicht man nichts und verliert den Respekt der Einheimischen. Bescheidenes und höfliches Auftreten sind wie überall in Südostasien angebracht. Schuhe ausziehen vor dem Betreten eines Tempels oder eines privaten Hauses ist selbstverständlich.

Noch eine Bitte zum Thema Handeln. Auf Märkten gehört das Handeln zu den  üblichen Gepflogenheiten, doch sollte man ein „gnadenlose Feilschen“ um den Preis vermeiden und die realen Lebensumstände der Kambodschaner nicht aus dem Auge verlieren (2007 betrug lt. Auswärtigem Amt das jährliche pro Kopf Einkommen lediglich 589 USD!).