Bluemarlin-Logo-m Mount Popa Reis anpflanzen Yangon Kolonialarchitektur geschmückter Ochse Goldene Felsen
E-Mail


AGB


Myanmar


Als das größte Land Südostasiens ist Myanmar für den Touristen aus Europa immer noch ein weitestgehend unbekanntes Reiseziel. Erst in den letzten Jahren hat es sich für den interessierten Besucher zu öffnen begonnen. Myanmar hat sich bis heute in weiten Teilen seine Ursprünglichkeit und Exotik bewahrt, welche den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht. Bereits wenn man nach erfolgter Einreise die ehemalige Hauptstadt Myanmars, Yangon, durchstreift fallen einem sofort die freundlichen Menschen in ihrer traditionellen Kleidung, dem longyi (gesprochen: londschi) welcher von Männern wie auch Frauen gleichermaßen getragen wird, auf. Überhaupt die Menschen in Myanmar. Auf der einen Seite offen für das Moderne und auf der anderen Seite geprägt von einer tiefe verwurzelten Religiosität. Sei es der täglich gelebte Buddhismus oder der weit verbreitete Glaube an die Naturgeister, stets wird dieser vollzogen im Sinne der zum Teil jahrhundert alten Riten und Gebräuche. Doch für den Reisenden wird vor allem die offene und freundliche Art der Bewohner Myanmars in Erinnerung bleiben.

Myanmar das ist, neben der zum Teil noch ursprünglichen Lebensweise und Natur, auch die schier endlose Anzahl von Kulturdenkmälern. Ob Pagoden mit ihren Stupas, die verschiedensten Tempelanlagen, Klöster oder die unendlich erscheinende Anzahl von Buddhadarstellungen sind für den Betrachter und Besucher eine bleibende Erinnerung. Wohl kaum jemand wird sich des ganz eigen Flairs der weltberühmten Schwedagon Pagode in Yangon oder des tiefen Eindrucks welche die Betrachtung des riesigen Pagodenfeldes von Bagan bei Sonnenuntergang hinterlässt entziehen können. Wer einmal auf der Lebensader von Myanmar, dem Fluss Ayeyarwady eine Bootstour unternommen hat, wird sich dem Zauber der vorbeiziehenden Landschaft und dem Leben auf dem Fluss und an seinen Ufern nicht entziehen können. Schon eine relativ kurze Flussfahrt z.B. von Mandalay nach Mingun mit seiner berühmten unvollendeten Pagode und der größten intakten Glocke der Welt, vermitteln den Eindruck von einer ganz eigenen Ursprünglichkeit. Natürlich sollte ein Aufstieg zum Goldenen Felsen im Reiseprogramm genauso wenig fehlen wie ein Aufenthalt am berühmten Inle-See mit seinen schwimmenden Gärten und seinen Pfahldörfern. Ein Besuch in einem der großen oder kleineren Klöster des Landes vermittelt einen guten Einblick in den Tagesablauf und das Leben der Mönche von Myanmar. Viel gäbe es an dieser Stelle noch zu erwähnen was man unbedingt besuchen sollte, wie z.B. die U Bein- Teakholzbrücke, die Felsnadel des Mount Popa als dem Zentrum der Nat-Verehrung (Nats-Geister) von Myanmar oder die ungezählten Tempel und Pagoden. Eines kann man jedoch mit Gewissheit sagen, wer Myanmar mit offenen Augen und Sinnen bereist wird neben unvergesslichen Augenblicken und Erinnerungen auch die Sehnsucht nach diesem Land mit nach Hause nehmen.
 

Sonnenuntergang Swedagon Pagode Tempel in Mingung Mandaly Tempel